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Wissenschaftlicher Beirat

Wissenschaftlicher Beirat

Der Beirat liefert wichtige inhaltliche Anregungen für die Arbeit des Vereins. Zu seinen Mitgliedern zählen Hämophilie-Ärzte, Forscher, Betroffene und Vertreter von Institutionen des Gesundheitswesens. Ihre Fachkenntnisse, ihre Erfahrungen und ihr Engagement tragen zum Erfolg des Vereins entscheidend bei.

Die Beiräte unterstützen den Verein freiwillig und ehrenamtlich. In Arbeitsgruppen diskutieren sie Fachfragen, gesundheitspolitische Themen und Belange der therapeutischen Praxis. Gemeinsam entwickeln sie Projekte für den Fortschritt in der Sicherheit und Lebensqualität der Hämophilen.
Beiratsmitglieder sind

Dr. med. Rosa Sonja Alesci (IMD Gerinnungspraxis Mannheim)

Beruflicher Werdegang

  • Studium der Humanmedizin an der Philipps-Universität Marburg und Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg, Approbation 2003, Promotion 2002
  • Ausbildung Innere Medizin/ Kardiologie/ Hämostaseologie an der 1. Medizinischen Klinik des Universitätsklinikums Mannheim sowie Städtische Kliniken Frankfurt a. M.-Höchst
  • Facharztanerkennung für Innere Medizin August 2008
  • Zusatz-Weiterbildung Hämostaseologie 2009
  • Zertifizierte Gesundheitsökonomin 2005
  • Mai 2007- Oktober 2012 Mitarbeiterin des Hämophiliezentrums der Medizinischen Klinik II/Institut für Transfusionsmedizin, Johann-Wolfgang-Goethe-Universität, Frankfurt/Main
  • November 2012- März 2016 IMD Gerinnungszentrum Mannheim
  • Seit April 2016 Ärztliche Leitung des IMD Gerinnungszentrums Hochtaunus am Gesundheitscampus Bad Homburg

Mitgliedschaften in wissenschaftlichen Fachgesellschaften

  • International Society for Fibrinolysis & Proteolysis
  • Deutsche Hämophiliegesellschaft
  • Qualitätszirkel Hämostaseologie Hessen
  • Wissenschaftlicher Beirat des Bündnis zur Sicherheit der Hämophilen eV

Studien

  • Schwerpunkt: Koronare Herzerkrankung und Blutungsneigungen. Leitung und Mitarbeit in verschiedenen Arbeitsgruppen zu Pathogenese, Therapie, Langzeit-Verläufe
  • Schwerpunkt: unklare Blutungsneigung. Untersuchung und Evaluation verschiedener Labormethoden, Erstellen von Datenbanken, Genotyp-Phänotyp-Korrelation
  • Schwerpunkt: Vergleich und Einführung neuer Laborverfahren, insbesondere zum Monitoring verschiedener Therapeutika

Ausgesuchte Publikationen und Buchbeiträge

  • Alesci S, Borggrefe M, Dempfle CE. Effect of freezing method and storage at -20 degrees C and -70 degrees C on prothrombin time, aPTT and plasma fibrinogen levels. Thromb Res. 2009 Jan 5.
  • Alesci S, Bartholomae P, Kaden JJ, Thieleke H, Süselbeck T, Wolpert C, Robitzki A, Reiniger-Mack A, Borggrefe M, Dempfle CE. First report on the effect of thrombin and factor Xa on cardiomyocytes in a three-dimensional cell culture model. Thromb Res. 2008 Dec 29.
  • Miesbach W, Dück O, Llugaliu B, Asmelash G, Schüttrumpf J, Alesci S, GrossmannR. Verträglichkeit und Wirksamkeit von DDAVP. Hämostaseologie 4a, 2008.
  • Miesbach W, Alesci S, Krekeler S, Seifried E. Comorbidities and bleeding pattern in elderly haemophilia A patients. Haemophilia. 2009 Apr 6.
  • Dempfle CE, Argiriou S, Alesci S, Kucher K, Muller-Peltzer H, Rubsamen K, Heene DL. Fibrin formation and proteolysis during ancrod treatment. Evidence for des-A-profibrin formation and thrombin independent factor XIII activity. Ann N Y Acad Sci. 2001; 936: 210-4.
  • Dempfle CE, Alesci S, Kucher K, Muller-Peltzer H, Rubsamen K, Borggrefe M. Plasminogen activation without changes in tPA and PAI-1 in response to subcutaneous administration of ancrod. Thromb Res. 2001 Dec 15; 104 (6): 433-8.
  • Haase KK, Haghi D. Kurzlehrbuch Innere Medizin für Studenten. Kapitel Thrombophilien.

Dr. med. Günter Auerswald (Klinikum Bremen Mitte Zentrum f. Kinder- u. Jugendheilkunde Prof.-Hess-Kinderklinik)

Lebenslauf von Dr. med. Günter Auerswald

Dr. med. Günter Auerswald ist seit 1985 Leiter des Instituts für Hämophilie und Thrombose im Zentrum für Kinderheilkunde und Jugendmedizin an der Professor-Hess-Kinderklinik im Klinikum Bremen-Mitte. Von 1980 bis 1985 arbeitete er als Oberarzt im Zentrum für Neuropädiatrie an der Medizinischen Fakultät der Universität Lübeck sowie als Leiter des Gerinnungslabors und der Gerinnungsambulanz (seit 1975). Nach fünf Jahren als Assistenzarzt im Zentrum für Kinderheilkunde der Universität Lübeck, absolvierte er 1980 dort den Facharzt für Kinderheilkunde.

Dr. Auerswald ist Mitglied der Deutschen Haemophiliegesellschaft und dort im ärztlichen Beirat sowie Mitglied der Gesellschaft für Thrombose- und Hämos-taseforschung (GTH) in Deutschland, Österreich und der Schweiz sowie der American Society of Hematology (ASH) und der International Society of Thrombosis and Hemostasis (ISTH). Sein besonderes wissenschaftliches Interesse gilt neben der Hemmkörperhaemophilie den seltenen Blutgerinnungsstörungen wie dem Faktor VII-Mangel, auch Hypoproconvertinämie genannt, und dem Faktor X-Mangel, auch bekannt als Stuart-Power-Syndrom

PD Dr. med. Christoph Bidlingmaier (Dr. von Haunersches Kinderspital, LMU München)

Facharzt für Kinder- und Jugendmedizin Zusatzbezeichnung: Hämostaseologie

Nach der Approbation zum Arzt im Jahr 2000 arbeitete PD Dr. Christoph Bidlingmaier zunächst als Arzt im Praktikum, später als Assistenzarzt in der Kinderklinik und Kinderpoliklinik im Dr. von Haunerschen Kinderspital (Direktor: Prof. Dr. med. Dr. sci. nat. Christoph Klein) im Klinikum der Universität München. Die Promotion zu einem Thema aus der Gastroenterologie erfolgte 2001 bei Prof. Dr. med. Stefan Endres, die Habilitation für das Fach Pädiatrie 2013 über das perioperative Gerinnungsmanagement im Kindesalter.

Im Rahmen der Facharztausbildung durchlief er in der Kinderklinik Stationen in der Allgemeinpädiatrie, pädiatrischen Onkologie, Neonatologie und pädiatrischen Intensivmedizin. Seit 2002 arbeitet er regelmäßig im Rahmen der Rotationen in der Abteilung für pädiatrische Hämostaseologie / Pädiatrisches Hämophiliezentrum (Leitung: PD Dr. med. Karin Kurnik), seit 2007 ist er Vertreter der Abteilungsleiterin. Er ist seit 2007 Facharzt für Kinder- und Jugendmedizin und besitzt seit 2009 die Zusatzbezeichnung Hämostaseologie. Seit 2010 ist er Oberarzt der Interdisziplinären Notaufnahme am Haunerschen Kinderspital, zudem ärztlicher Leiter des Casemanagements.

PD Dr. Christoph Bidlingmaier lebt mit seiner Familie in München.

Mitgliedschaften

Deutsche Gesellschaft für Kinder- und Jugendmedizin (DGKJ),Gesellschaft für Thrombose- und Hämostaseforschung (GTH)Deutsche Hämophiliegesellschaft (DHG)International Society of Thrombosis and Hemostasis (ISTH),World Federation of Hemophilia (WFH)

Mitarbeit in zahlreichen nationalen und internationalen Arbeitsgruppen, Qualitätzirkeln, Studien- und Advisory-Boards, Schriftführer der Ständigen Kommission Pädiatrie der GTH.

Forschungsschwerpunkte (insb. bei Kindern)

  • Präoperative Gerinnungsdiagnostik und perioperatives Gerinnungsmanagement, Hämophilietherapie und Inhibitorvermeidung, Thrombosediagnostik und Therapie, insbesondere bei Neugeborenen.
  • Mitarbeit, Planung und Durchführung von Single- und Multicenter Studien.

PD Dr. med. Robert Klamroth

Lebenslauf

Herr Dr. Robert Klamroth ist seit 2001 in seiner Funktion als Oberarzt der Klinik für Innere Medizin / Angiologie und Hämostasteologie am Vivantes Klinikum im Friedrichshain.

Er ist Leiter des Hämophiliezentrums und der klinischen Hämostaseologie mit ambulanter Gerinnungssprechstunde.

Nach dem Studium an der Freien Universität in Berlin und der Approbation 1994 arbeitete er in seiner internistischen Ausbildung am Lehrstuhl für Naturheilkunde und Innere Medizin des Universitätsklinikums Benjamin Franklin der FU Berlin sowie seit 1997 in der Gerinnungsphysiologie und der Inneren Medizin am Klinikum im Friedrichshain Berlin, wo er im Jahr 2001 Facharzt für Innere Medizin wurde.

Dr. Klamroth ist Mitglied im Ärztlichen Beirat der Deutschen Hämophiliegesellschaft (DHG), Mitglied der GTH-Kommission „Hämophilie“ der Gesellschaft für Thrombose und Hämostaseforschung und Mitglied der International Society of Thrombosis and Hemostasis (ISTH). Er hat an nationalen und internationalen Studien zur Hämophilie teilgenommen. Sein besonderes wissenschaftliches Interesse gilt der Interaktion des Gerinnungsystems mit Gefäßerkrankungen. Er ist verheiratet und hat vier Kinder.

Prof. Dr. med. Johannes Oldenburg (Universitätsklinik Bonn Institut f. Experimentelle Hämatologie und Transfusionsmedizin)

Lebenslauf

Prof. Dr. med. Johannes Oldenburg, Jahrgang 1960, studierte Biologie und Humanmedizin an der Universität Bonn, wo er 1992 mit einem Thema zur Hämophilie A promovierte. Seine klinische und wissenschaftliche Ausbildung erhielt er am Institut für Experimentelle Hämatologie und Transfusionsmedizin der Universität Bonn und dem Institut für Humangenetik der Universität Würzburg. Die Habilitation für das Fach Transfusionsmedizin erlangte er 1998 an der Universität Würzburg. Das Thema: „Molekulargenetische Untersuchungen zur Diagnostik, Pathogenese und Klinik der Hämophilie A und B“. In Würzburg sowie an den Universitäten in Bonn und Frankfurt etablierte Prof. Oldenburg Arbeitsgruppen für Molekulare Hämostaseologie.

Für seine Forschungsschwerpunkte Hämophilie A sowie molekulare Grundlagen der Blutgerinnung und des Vitamin-K-Stoffwechsels hat er mehrere Auszeichnungen erhalten, u. a. den Alexander Schmidt-Preis (2002) der Gesellschaft für Thrombose- und Hämostaseforschung und den Paul-Martini-Preis (2005) der gleichnamigen Stiftung. Er ist Gutachter und Berater für zahlreiche wissenschaftliche Fachzeitschriften und Fachgremien. Zum August 2005 wurde er zum Professor und Direktor des Instituts für Experimentelle Hämatologie und Transfusionsmedizin an die Universität Bonn berufen.

Univ.-Prof. Dr. med Hermann Eichler (Institut für Klinische Hämostaseologie und Transfusionsmedizin Universitätsklinikum des Saarlandes)

Lebenslauf

  • 05 / 1982 – 06 / 1989
    Studium der Humanmedizin, Julius-Maximilians-Universität Würzburg
  • 01 / 1988 – 06 / 1990
    Promotion an Universität Würzburg, Abteilung für Transfusionsmedizin der Chirurgischen Universitätsklinik: „Untersuchung eines Plasmapherese-Systems unter besonderer Berücksichtigung der Thrombozytenfunktion“
  • 10 / 1989 – 11 / 1990
    Arzt im Praktikum, Pädiatrie
  • 12 / 1990 – 08 / 1991
    Assistenzarzt, Blutspendedienst BRK, Würzburg
  • 10 / 1991 – 12 / 1992
    Wissenschaftlicher Mitarbeiter, Abteilung für Transfusionsmedizin und Gerinnungsphysiologie, Universitätsklinikum Philipps-Universität Marburg
  • 01 / 1993 – 06 / 1994
    Assistenzarzt, DRK-Blutspendedienst Baden-Württemberg, Institut Mannheim
  • 07 / 1994 – 12 / 1995
    Assistenzarzt, Abteilung für Anästhesie und Schmerztherapie, Krankenhaus Nordwest, Frankfurt am Main
  • 04 / 1996
    Facharzt für Transfusionsmedizin
  • 10 / 2007
    Zusatz-Weiterbildung Hämostaseologie
  • 01 / 1996 – 06 / 2005
    Institut für Transfusionsmedizin und Immunologie, DRK-Blutspendedienst Baden-Württemberg – Hessen; Abteilungsleiter Spende- und Produktionsbereich,
  • ab 01 / 2002
    leitender Oberarzt
  • 10 / 2002
    Habilitation für Transfusionsmedizin und Immunologie, Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg: „Plazentarestblut als Quelle hämatopoetischer Stammzellen und autologer Erythrozyten“
  • 07 / 2005 – 09 / 2006
    Ärztlicher Institutsdirektor, Zentrum für Transfusionsmedizin Ratingen-Breitscheid, DRK-Blutspendedienstes West
  • ab 10 / 2006
    Univ.-Professor für Transfusionsmedizin und Klinische Hämostaseologie, Medizinische Fakultät der Universität des Saarlandes
    Direktor, Institut für Klinische Hämostaseologie und Transfusionsmedizin, Universitätsklinikum des Saarlandes, Homburg/Saar
  • 11 / 2007
    Berufung in Arbeitskreis Blut, Bundesministerium für Gesundheit
  • 10 / 2012
    Berufung in Richtlinien-Kommission Hämotherapie, wissenschaftlicher Beitrat der Bundesärztekammer
    aktuell Vorstand (Schatzmeister) Deutsche Gesellschaft für Transfusionsmedizin (DGTI)
  • 01 / 2005 – 02 / 2016
    Vorstand Berufsverband Deutscher Transfusionsmediziner (BDT)

MIT GESTÄRKTEM SELBSTVERTRAUEN PATIENTEN BEHANDELN

MIT FUNDIERTEM WISSEN HELFEN